Windkraftanlagen weisen eine hervorragende CO2-Bilanz auf. Über ihren gesamten Lebenszyklus – von der Rohstoffgewinnung bis zum Rückbau – verursachen sie im Vergleich zu fossilen Energieträgern extrem geringe Emissionen. Zentrale Fakten zur Bilanz:
Emissionen pro Kilowattstunde: Moderne Anlagen emittieren je nach Standort etwa 10,6 Gramm CO2-Äquivalente pro kWh. Im Vergleich dazu verursacht die Stromerzeugung aus Braunkohle über 1.000 Gramm pro kWh.
Energetische Amortisation: Eine Windkraftanlage hat die für ihre Herstellung, den Bau und die Entsorgung benötigte Energie bereits nach 3 bis 4 Monaten Betrieb wieder eingespielt.
CO2-Rücklaufzeit: Die bei der Produktion (insbesondere durch Stahl und Beton) entstandenen Emissionen werden meist innerhalb des ersten Betriebsjahres durch die Einsparung gegenüber fossilem Strom ausgeglichen.
Wald vs. Windrad: Selbst wenn Wald für den Bau gerodet werden muss, spart ein Windrad pro Jahr deutlich mehr CO2 ein (ca. 4.200 Tonnen) als die gefällten Bäume binden könnten (ca. 2,75 Tonnen pro halbem Hektar).